Kontrolle der Verwaltung:

Prüfen und Hinterfragen heißt hier das Stichwort.  Die Verwaltung zu kontrollieren, ist in unserer Fraktion wesentliche Motivation für eine Kandidatur. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass die Mitglieder der Fraktion auf Grund ihrer Qualifikationen individuell vorgehen können. Wir fordern bei vielen Beschlussanträgen eine detailliertere  Auskunft der Verwaltung zum Sachstand bevor wir einen entsprechenden Beschluss fassen. Die Informationen in den Gemeinderats-Vorlagen sind oft nicht ausreichend. Darüber hinaus involvieren wir des Öfteren die Aufsichtsbehörde beim Regierungspräsidium Freiburg bei verweigerten Auskünften und Blockaden seitens der Verwaltung

Transparenz und Bürgernähe:

Die Mitglieder der Fraktion stehen in ständigem Kontakt zu den Bürgern. Sei dies in den Bürgerfragestunden welche wir in der bestehenden Legislaturperioden schon 260-mal durchgeführt haben, oder unsere jährlichen Besuche bei den Ortsverwaltungen von Villingen – Schwenningen. Ebenso unsere Fraktionssitzungen mit den Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräten. Ehrenämter unserer Mitglieder z.B. im Prokidstreff schaffen eine ständige Nähe zu Kindern, Jugendlichen und Familien. Die angestrebte Lockerung der Baumschutzsatzung für die Ortsteile, rührt genauso aus  dem Kontext der Bürgernähe wie unser Engagement für den Erhalt des Tannheimer Freibades. Wünsche aus der Bürgerschaft oder aus den Ortsverwaltungen, werden grundsätzlich sofort behandelt und unterstützt. Aufgrund unserer Parteiunabhängigkeit wenden sich Bürger/innen und Gruppierungen unterschiedlicher politischer Interessen an uns. Wir beantworten deren Anfragen bzw. wir empfangen jederzeit Bürger in unserer Fraktionssitzung. Wir versuchen eine Lösung zu finden bzw. Ratschläge zu erteilen. So ist unserer Fraktionsarbeit transparent für die Bürger. Wir fordern deshalb auch immer wieder von der Verwaltung, dass sie als Dienstleister für die Bürger da ist; auch dies trägt zu einer durchsichtigen Politik bei. Es sind unter anderem unsere Anträge auf Behandlung von möglichst vielen Themen in öffentlicher Sitzung und das Ablehnen von Beschlussfassungen in Klausurtagungen. Wir bringen permanent Kritik und Bürgerinteressen bspw. bei B-Plänen, in die Entscheidungsfindung mit ein.

Thematische Durchsetzungskraft:

Der Vorteil, der parteipolitisch ungebundenen Freien Wähler, die sich in erster Linie für kommunalpolitische Themen interessieren, liegt auf der Hand.
Es stehen uns dafür in der Fraktion Spezialisten in allen wichtigen Bereichen zur Verfügung. Gebiete wie z.B. Architektur und Städtebau, Bauingenierwesen, Unternehmensführung, Handwerk, Mathematik und Informatik sind abgedeckt. Eine Bankkauffrau, ein ehemaliger Feuerwehrkommandant und Versicherungsexperte, ein studierter Ökonom, Sportler und Trainer sowie ein Mediziner, Kinder- und Jugendarzt bringen ihr Fachwissen in der Fraktion ein. Wir verfügen über Expertenwissen zu den Themen Verkehr und mit den Initiatoren eines Bürgerentscheids Praktiker auf dem Gebiet der Bürgerbeteiligung. Nicht nur die Eltern in unserer Fraktion stehen für unser Engagement im Bereich Kinder, Jugend und Familien. Kulturelle Themen haben bei uns einen hohen Stellenwert.

 Sachorientierung: 

Wir orientieren unsere Entscheidungen ausschließlich an den örtlichen Gegebenheiten, ohne Rücksicht auf Parteipolitik und können deshalb nach unserem Gewissen im Interesse der Bürger entscheiden. Trotz großer Schnittmenge innerhalb des bürgerlichen Lagers wie  z.B. beim Kauf des Bahnhofvorplatzes  in Schwenningen oder der Parkplatzerweiterung bei der Neckarhalle einerseits, haben wir jedoch keine Beschränkung auf einen „Bündnispartner“ sondern nutzen auch wechselnde Mehrheiten wie beispielsweise bei der Ablehnung der Erhöhung der KiTa Gebühren oder bei der Lärmaktionsplanung der B33. Hier kommt die Stärke der FW zum Zuge, sich ausschließlich auf kommunale Angelegenheiten und das Wohl der Stadt fokussieren zu können, ohne Rücksichten auf Parteipolitik oder vorgegebene  Bewertungsmaßstäbe nehmen zu müssen. Realitätsbezug und Bodenhaftung haben Vorrang vor Ideologien und Phantasien. Die Fachleute in der Fraktion können sachorientiert bewerten und argumentieren. Wir Hinterfragen die  Kosten wie beispielsweise beim Umbau des Deutenberg – Gymnasiums sowie bei allen grundsätzlichen Festlegungen von Plänen und Prioritäten.

Verlässlichkeit des Wahlprogramms:

Wir haben kein direktes Wahlprogramm wie bei Parteien, da dort auch überregionale Ziele verfolgt werden. Wir Lösen die örtlichen Problem vor Ort. Unsere Ziele von 2014 sind umgesetzt, sofern dies mit den nötigen Mehrheiten möglich war. Wir haben Investitionen im Bereich der Kitas, Schulen und Straßen vorangetrieben und stehen nach wie vor für die Unterlassung von Gebühren- bzw. Steuererhöhungen. Mit Mehrheit  im GR, haben wir die Erhöhung der Kita-Gebühren verhindert und unterstützen die örtlichen Vereine und ehrenamtlich Engagierten, wie z.B. die Scheuer in Villingen. Wir machen uns für die Konversionsfläche  Mangin stark, welche nach unserem Antrag jetzt Oberer Brühl heißt und kämpfen für eine sinnvolle Durchmischung von Verwaltung und Wohnen. Die Sanierung der Rietstraße, als maximal stark frequentierte Fußgängerzone war ebenso ein Antrag, wie auch die Unterstützung für die Sanierung der Kanzleigasse. Unser Einsatz zur Sanierung der Curling Bahn im Eisstadion Schwenningen zuzüglich des Eissports Curling war ebenso selbstverständlich wie die Unterstützung der Anträge zum Bau der Kunstrasenfelder im Friedengrund für den DJK, den VFB und Hockeyclub sowie die Felder des BSV. Der Ausbau der Deutenberg – Halle und der Umbau der MS Technologie Arena in Villingen, war ebenfalls ein großes Anliegen und wurde erfolgreich umgesetzt. Das Sängerheim konnte gerettet und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Unser Engagement für den Erhalt der städt. Galerie hat gefruchtet. Für die Offenhaltung der Straße zwischen Weilersbach und Stumpenkreuzung sowie den Umbau zu einem Kreisel haben wir eine Gemeinderatsmehrheit  hinter uns gebracht und die Verwaltung ist aufgefordert, ihre problematische Anordnung zur einseitigen Sperrung zu korrigieren. Den Versuch der Verwaltung, statt des Baus der Jugendkulturscheune eine Notlösung zu etablieren konnten wir über einen interfraktionellen Antrag stoppen. Wir haben erfolgreich für die Verkleinerung des beantragten Gewerbegebiet Niedereschach gekämpft und einen Antrag zur Erweiterung der Tonhalle eingereicht. Unsere Anträge  zur Taubenproblematik und der Strafen Katalog zur Müllverschmutzung waren weitere Themen der Freien Wähler.


Druckansicht dieses Artikels Druckansicht dieses Artikels
Keine Events eingetragen