Leserbrief zum sanierten Villinger Kneippbad:

Ich habe das neu sanierte Villinger Kneippbad in den vergangenen Sommertagen auch besucht, um mir selbst ein Bild von den Veränderungen und Neuerungen zu machen. Was den Außenbereich betrifft habe ich nichts zu kritisieren, die aufgeschütteten Hügel haben sicher für den nötigen Hochwasserschutz ihre Berechtigung. Man hätte vielleicht – wie einige andere Besucher auch anmerkten – die Aufschüttung an der Brigachseite weiter nach hinten verlegen können, sodass die ebene Liegefläche an der Schwimmbecken-Seite etwas größer verblieben wäre. Aber letztendlich vermag ich es nicht zu beurteilen, welche Gründe die gewählte Variante hatte.
Was mich jedoch sehr verwundert hat und was ich auch überhaupt nicht gutheißen kann, ist die Tatsache, dass die Speisen und Getränke am Kiosk ausschließlich in Plastiktellern und Pappbechern ausgegeben werden. Das dürfte heute in einem modernen Kiosk, der ja auch umgebaut und neu gestaltet wurde, einfach nicht erlaubt sein. Für eine Spülmaschine ist der Platz meines Erachtens vorhanden, von den Gästen kann durchaus Pfand für die Rückgabe von Porzellan und Glas verlangt werden. Aus reiner Bequemlichkeit kann diese unsinnige Ausgabe von Einmalgeschirr und -besteck nicht geduldet werden.
Bei der Ausstattung der gesamten Technik im neu sanierten Freibad hat man ökologisches Handeln berücksichtigt, was richtig und heute eigentlich selbstverständlich ist.
Als Eigentümer des Kiosk sollte die SVS-Bäder GmbH den Betreiber auf diesen Missstand hinweisen und auf die Ausgabe von Mehrweggeschirr und -besteck hinwirken.
Ulrike Heggen
Gemeinderätin Freie Wähler VS

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