Der Pauluskindergarten, eine wichtige soziale Institution des Neckarstadtteils ist akut gefährdet. Deswegen haben Vertreter der Paulusgemeinde und des Elternbeirates sowie Vertreter des Necklemer Vereins die Gemeinderäte und die Verwaltung zu einer Besichtigung eingeladen. Seit Jahren werden Investitionen in den Pauluskindergarten angemahnt. Nichts geschah. Bei der letzten Jugendhilfeausschusssitzung wurde von Seiten der Verwaltung, Amtsleiter Assfalg, geäußert, dass die baulichen Zustände so schlecht seien, dass man eine Schließung des Pauluskindergartens befürworte und eine Zusammenlegung mit dem Kindergarten Frühlingshalde erwäge. Ich habe darauf sofort entgegnet, dass der Pauluskindergarten unbedingt erhalten bleiben müsse, da er für den Neckarstadtteil sehr wichtig sei. Ich habe auf die Besonderheiten des Neckarstadtteils hingewiesen. Diesen kenne ich sehr gut, als ehemaliger Leitender Arzt des Kinderkrankenhauses St. Franziskus. In dieser Stadt werden zu Lasten der Kinder ungeheure Entscheidungen getroffen, jüngst wurde beschlossen, die Werkrealschule Friedensschule zu schließen und entgegen aller Versprechungen von Herrn Oberbürgermeister Dr. Kubon, die versprochene Schadstoffsanierung der Hirschbergschule zu stornieren und Hirschbergschule und Friedensschule zusammen zu legen. Der Oberbürgermeister und Herr Assfalg kennen die Bedürfnisse der Schwenninger Kinder und Familien nicht und wollen willkürlich die Einrichtungen schließen, nur um angeblich Geld zu sparen.

Dr. Karl-Henning Lichte Fraktion der Freien Wähler


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