Seit einigen Jahren schwelt der Streit um den Lärmschutz mit Anwohnern in der Villinger Scheuer. Auch wenn es sich nur um einige wenige Nachbarn handelt, die sich in den letzten Monaten immer massiver bei der Stadtverwaltung beschwerten, so erreichten die Verantwortlichen der Scheuer bisher lediglich diverse Aussagen und Einschränkungen für die Veranstaltungen in der Scheuer. Deshalb haben wir nun die Verwaltung öffentlich aufgefordert, mit den Kulturschaffenden dieser langjährigen, erfolgreichen Einrichtung Kontakt aufzunehmen, um eine einvernehmliche Lösung mit allen Beteiligten – auch den Nachbarn – zufinden. Insbesondere fordern wir einen Sachstandsbericht zu folgenden Fragen:

1. Ergebnis der aktuellen Schalldämmwerte-Prüfung im Jugendhaus/Scheuer.
2. Handelt es sich um ein Mischgebiet oder ein reines Wohngebiet?
3. Wurde beim Bau der später entstandenen Wohnblocks bei der Baugenehmigung eine Baulast eingetragen, wenn nein, warum nicht?

Nun ist auf jeden Fall Bewegung in die Sache gekommen: Die beteiligten Dienststellen Amt für Familie, Jugend und Soziales, Kulturamt und Bürgeramt sind mit den Verantwortlichen im Dialog. Es wird an einer Lösung gearbeitet, weitere Lärmmessungen, z. B. auch bei kleineren Veranstaltungen, sollen vorgenommen werden. Ziel soll sein, dass alle Veranstaltungen – wovon viele nicht an der Lärmschutzgrenze sind – wieder bis 23 Uhr stattfinden können. Des Weiteren soll die Verwaltung dieses Thema mit einer Vorlage umgehend in den Gemeinderat bringen; auch andere Fraktionen unterstützen diese Forderung.

Dieser seit 40 Jahren existierende Rock- und Folkclub sowie das Gucklochkino müssen für das städtische Kulturleben unserer Stadt erhalten bleiben.

Freie-Wähler Fraktion


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