Die Hirschbergschule muss erhalten werden. Wie versprochen sollte die Schadstoffsanierung baldmöglichst durchgeführt werden, durch die Luftreinigungsgeräte wurde zunächst ein vertretbares Ergebnis erreicht. Die im Haushalt 2016 vorgesehenen Mittel für die Sanierung und Schadstoffsanierung der Hirschbergschule sind unbedingt zu belassen.

Das pädagogische Konzept hat sich über Jahre bewährt, die Schule wurde sehr positiv fremdevaluiert. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist sehr groß. Die vorübergehende Auslagerung in die Friedensschule zur Brandschutzsanierung ist akzeptiert. Dann aber sollte das bewährte pädagogische Konzept an Ort und Stelle wieder weitergeführt werden. Die Qualität der Hirschbergschule ist in Schwenningen unbestritten. Die Werkrealschule der Friedensschule sollte ebenfalls erhalten bleiben. Es sollte unbedingt für diese Schüler eine Alternative in Schwenningen geben. Außerdem ist unbedingt zu bedenken: Für viele Kinder wäre eine wohnortnahe Beschulung an einer kleineren Schule von Vorteil. Eine Umsetzung in den Schulverbund am Deutenberg sollte überdacht werden, zumal dieser in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt werden soll. Schwenningen hätte keine Realschule mehr.

Dringend sollte die Schulentwicklungsplanung gerade für den Stadtbezirk Schwenningen seriös fortgeführt werden. Die Qualität der Schulen und insbesondere die Schülerzahlen der nächsten Jahre einschließlich der Flüchtlinge sind zu berücksichtigen. Im Gemeinderat sollen demnächst die Vorlagen über die Schulsituation vorgelegt werden. Diese Ankündigung der Verwaltung ist nicht ausreichend, vielmehr ist eine Schulentwicklungsplanung unter Beteiligung des Gemeinderates erforderlich.

Dr. K.-H. Lichte

Für die Freie Wähler Fraktion


Druckansicht dieses Artikels Druckansicht dieses Artikels
Keine Events eingetragen