Wie bekannt, haben wir nun endlich den Beschluss gefasst, dass ein jugendkulturelles Zentrum im Zentralbereich gebaut werden soll, und zwar dort, wo vor vielen Jahren die gut funktionierende und von den Jugendlichen angenommene Jugendscheune geschlossen wurde. Nachdem die Verwaltung sich jahrelang dagegen gewehrt hatte, dort wieder eine Jugendeinrichtung entstehen zu lassen, hat sich unser Einsatz und Nichtlockerlassen zusammen mit der CDU-Fraktion für diesen Standort gelohnt; auch erwähnt sei die ausdauernde und große Unterstützung vieler Jugendlicher der Stadt. Wir sind überzeugt, dass auf dem Gelände am Klosterhof durch einen Anbau am bestehenden alten Parkcafé ein Kulturzentrum entstehen wird, das die Jugendlichen mitgestalten und sich deshalb auch mit diesem identi zieren können. Erfreulicherweise stehen uns nach der Auflösung der Landesgartenschau GmbH noch 1,3 Mio. Euro zur Verfügung, die steuerrechtlich unter anderem für Jugend- und Altenhilfe, für Erziehungs- und Bildungsfragen, für Denkmalschutz oder Naturschutz verwendet werden dürfen. Der Gemeinderat hatte somit innerhalb dieser Möglichkeiten die Wahl, wie dieses Geld verwendet werden soll. Die Mehrheit hat nun entschieden, dass der große Teil von einer Million Euro in die Jugendarbeit, sprich in den Bau eines JKZ ießen soll. Der Rest von 300.000 Euro soll für den Hochwasserschutz im Warenbachtal zum Bau eines Altenpflegeheimes des Spitalfonds zur Verfügung gestellt werden. Wir halten diese Aufteilung für gerechtfertigt, wohl wissend, dass auch für die Sanierung unserer Schulen in den nächsten Jahren sehr viel investiert werden muss. Dies ist jedoch aus unserer Sicht eine Pflichtaufga- be der Stadt. Unsere Jugend in VS hat nun lange genug auf einen Ersatz für die Jugendscheune gewartet; auch dieses Projekt ist ein Beitrag zur Bildung.

Ulrike Hegge


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