In der städtischen Galerie wurden 2014 vier Ausstellungen von 564, 277, 913 und 447 Personen besucht. Auf der städtischen Homepage ist jährlich von sieben bis acht Ausstellungen die Rede, jetzt sind es noch vier, weil der Galerieleiter keine Überstunden mehr abrechnen darf. In der Galerie sind beschäftigt: Herr Renn als Galerieleiter, eine vollzeitbeschäftigte (!) Sekretärin und vier Aufsichtskräfte mit neun bzw. zwölf Stunden. Die Aufsichten arbeiten dienstags bis sonntags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Es gibt sicher Tage, an denen es keinen einzigen Besucher in der Galerie gibt.Das Heimat- und Uhrenmuseum wurde 2013 von 567 und 2014 von 848 Personen besucht. Für die Jahre davor wurden zwar höhere Zahlen angegeben. Inzwischen hat sich aber herausgestellt, dass diese nicht der tatsächlichen Besucherzahl entsprachen. Dort arbeiten zurzeit zwei Vollzeitkräfte. Das heißt, es gibt, ähnlich wie in der Galerie, Tage ohne einen einzigen Besucher. Die Öffnungszeiten beider Einrichtungen, deren Bedeutung für die Stadt keineswegs verkannt wird, sind deshalb deutlich zu reduzieren und auf die Wochenenden zu konzentrieren. So ließen sich die Kosten beider Einrichtungen von über 700.000 Euro jährlich wenigstens etwas reduzieren. Es bleibt zu hoffen, dass die Herren Dr. Hütt und Renn sich ebenfalls mit diesem Vorschlag anfreunden können. Mehr Besucher am Wochenende sind besser als Tage mit gähnender Leere. Im Alten Rathaus sind die Öffnungszeiten übrigens schon längst dem Besucherinteresse angepasst worden.

Dr. Wolfgang Berweck, FW Fraktion

 


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