Villingen-Schwenningen – Das Thema Jugendscheune bewegt die Gemüter, dies zeigt sich auch bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler

 

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Michael Reichenberger, stellvertretender Kreisvorstand der Freien Wähler, berichtet über die zähe Entscheidungsfindung in Sachen Jugend- und Kulturzentrum.
Die Entwicklung der Jugendarbeit in Villingen-Schwenningen ist ein Dauer-Thema in der Doppelstadt, das auch derzeit wieder hochkocht. Großes Interesse fanden daher bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Villingen-Schwenningen die Ausführungen des stellvertretenden Kreisvorsitzenden der Freien Wähler, Michael Reichenberger, zu diesem Thema.


Die Verärgerung über das aus seiner Sicht extrem langsame Vorgehen der Stadt Villingen-Schwenningen in Sachen Jugendhaus zog sich als roter Faden durch seine Rede. Ob es um die Suche oder Finanzierung geeigneter Räume oder um das kurzfristige Bereitstellen von Geld für ein Jugendevent geht, immer wieder spüren das Jugendforum VS beziehungsweise das Jugendförderwerk deutlichen Gegenwind aus der Verwaltung, so der Vize-Vorsitzende.
Besonders ärgerlich findet Reichenberger den Umstand, dass bereits im Haushalt eingestelltes Geld nicht ausgegeben werden konnte. Seit nunmehr zwei Jahren bemühe man sich um eine Lösung. „Die Nullrunden müssen nun ein Ende haben“, forderte Michael Reichenberger.
Das vom Jugendhilfeausschuss in Auftrag gegebene Gutachten zur zukünftigen Jugendarbeit in VS komme nach Monaten der Auswertung zu den gleichen Ergebnissen, wie sie zuvor vom Jugendforum VS und vom Jugendförderwerk bereits vorgestellt worden seien. Dabei bemängelt Reichenberger auch, dass niemand mit den Betroffenen gesprochen habe, obwohl die Kontaktpersonen der Stadtverwaltung bekannt waren. Eine von der Stadt eingesetzte „Planungswerkstatt“ kam ebenso zu sehr ähnlichen Ergebnissen. Hier kritisierte Reichenberger wiederum die für Jugendliche extrem langen Zeiträume der Bearbeitung.
Immerhin gehe es um rund 13 000 Betroffene in VS, so Reichenberger weiter. Dazu gehörten auch die 6000 Studenten, die sich geeignete Räume wünschten, in denen sie ohne Rücksichtnahme auf die Anwohner feiern können.


Bericht: Südkurier Bild: Klatt


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