Die Übergabe des Gutachtens von Prof. Polutta an die Auftraggeber der Stadt, OB Dr. Kubon und seine Amtsleiter wurde vorab genüsslich vor der Presse zelebriert. .

Prof. Polutta hat die Situation in VS richtig analysiert: Die Jugend ist über die Situation der Jugendscheune nur teilweise richtig informiert, outdoor Aktivitäten werden dringend vermisst, Freiräume wie eine Stätte für Jugendkultur werden vergeblich gesucht. Interesse und Erwartungen sind sehr zurückhaltend. .

Beim tiefen Bedauern über den mit 16 von 45 sehr geringen Rücklauf der ExpertInnenbefragung fehlte die Betonung, dass mit 9 von 16 die „Experten“ der Stadt deutlich überrepräsentiert waren und mehrfach doppelt voteten. Diese Befragung sollte man besser nicht bewerten. Sie ist zwar aufschlussreich aber nicht repräsentativ..

Das Fazit ist gespalten: Sehr diplomatisch einerseits die Jugend- und Kulturscheune an alter Stelle und alternativ, da schneller umsetzbar, eine merkwürdige Mischung als Trägerverein, Ausbau des Standortes Kalkofenstrasse, Zusammenarbeit mit dem professionellen Betreiber der Expressguthalle und ein charmant wirkender, dubioser Vorschlag im Bereich Mangin. .

Wir sollten jetzt schleunigst der Empfehlung folgen, die Stagnation zu beenden und dazu die Lösung im Klosterhof samt unabhängigem Trägerverein beschließen – ohne weitere Beeinflussung durch unseren OB. Er hat lange genug blockiert..


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