Villingen-Schwenningen –  Die Freien Wähler küren die Sieger ihres Fotowettbewerbs. Die Teilnehmer zeigen darin ihre Stadt aus ungewohnten Blickwinkeln. Ziel ist die Stärkung des Wir-Gefühls.

Wahlkampf etwas anders: Die Freien Wähler richteten im Vorfeld der Kommunalwahlen einen Fotowettbewerb aus. Jetzt fand in Zollhaus die Siegerehrung statt. „Wir wollen wissen, wo’s klemmt“ – unter diesem Slogan lobten die Freien Wähler der Doppelstadt einem Fotowettbewerb aus. Die Teilnehmer sollten nicht nur die schönen Seiten ihrer Heimatstadt finden. Nicht nur etwa Gebäude, Landschaften oder auch schöne Feste sollten sie zeigen, sondern auch Situationen, die es zu verbessern gilt. In drei Kategorien war der Wettbewerb ausgeschrieben. Die Jury war unter anderem mit dem Pressefotografen Michael Kienzler sowie Geschäftsführerin Simone Wari vom Gewerbeverband Oberzentrum besetzt. Sie hatte durchweg sehr gute Fotos zu bewerten. Im Café Hildebrand fand jetzt die Siegerehrung statt. In der Kategorie Licht gewann das Foto „Goldener Pfeil“ von Dietmar Steimann, das die Spitze des Neckartowers in einem besonderen Moment im Sonnenlicht zeigt. Miriam Uhrig erhielt den zweiten Preis für das Foto „Facettenreiches Villingen“. Preis drei erlangte Pascal Bittner für ein Bild mit der Abendstimmung auf dem Villinger Jahrmarkt im Friedensgrund. In der Kategorie „Schatten“ gewann ein Motiv des Schwenninger Mooses mit einer Komposition aus Wasser und Licht, das Monika Mayer fotografiert hatte. Mit dem Bild Morgenröte wurde Joachim Mayer auf Platz zwei klassiert. Bronze holte Larissa Schuler mit „Fasnetgeist am Brunnen“ In der dritten Kategorie galt es, Collagen zu bewerten. Wiederum gewann Monika Mayer, die auf der Möglingshöhe dafür interessante Motive gefunden hatte und das Foto auch ebenso nannte. Auch die Collage auf Rang zwei, „Schwenninger Moos“, wurde durch ihre Kameralinse fotografiert. Platz drei mit „Jugend-an-die-Macht“ erlangte Michael Reichenberger. Attraktive Preise, etwa mit Eintrittskarten für Bundesligaspiele des VfB Stuttgart oder der Wild Wings, wurden überreicht. Ob der eingereichten Qualität wären eigentlich alle Bilder prämierungswert gewesen. Die Jury hatte sich nicht entschließen können, etwa den ästhetisch dokumentierten Verfall des alten Schwenninger Schlachthofs auf eine ganz vordere Position zu bewerten. „Absicht des Wettbewerbs war es unter anderem, das wichtige Ziel der Freien Wähler, ein neues Wir-Gefühl in unserer Stadt aufzubauen, zu unterstreichen“, erläuterte Dagmar Heinrici, die Ortsvorsitzende der Freien Wähler.

Südkurier (Martin Gruhler)


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