Gestern Abend nominierten die Freien Wähler VS ihre Kandidaten für den Gemeinderat und den Kreistag.  Foto: Klausner Foto: Schwarzwälder-Bote
Mit 40 Kandidaten gehen die Freien Wähler (FW) bei der Gemeinderatswahl am 25. Mai ins Rennen. ­Gestern Abend nominierte der Ortsverband seine Liste im Café-Restaurant Hildebrand in Zollhaus. Bislang hat die Fraktion zehn Sitze im Stadtparlament. Es sollen mehr werden. „Wir haben eine ganz tolle Liste“, freute sich Ortsverbandsvorsitzende Dagmar Heinrici.
40 Kandidaten stehen auf der Liste für den Gemeinderat, ganz vorne Dagmar Heinrici und traditionell ganz hinten auf der Liste der langjährige Gemeinderat Ernst Reiser, dazwischen alle weiteren Frauen und Männer in alphabetischer Reihenfolge.Unter der Leitung des Kreisvorsitzenden Albert Helmstädter ging die Wahl problemlos und in Rekordtempo vonstatten.Über die Hälfte der Kandidaten, 23, kommen aus Villingen, sieben sind aus Schwenningen, je zwei aus Marbach, Obereschach und Pfaffenweiler und je einer aus Rietheim, Tannheim, Weilersbach und Zollhaus. Auf der Liste stehen zehn Frauen und 30 Männer.Ernst Reiser, der selbst von sich sagt, er sei der Dinosaurier der Freien Wähler, kandidiert zum achten und letzten Mal. Jüngster in der Riege ist der 22-jährige Michael Reichenberger, der sich für ein Jugendkulturzentrum in VS engagiert. Nicole Rigoni ist gestern Abend kurz nach 20 Uhr, vor Beginn der Versammlung, den FW beigetreten. Unter den Kandidaten sind unter anderem die Initiatoren der Bürgerinitiative gegen ein zentrales Rathaus, Rudolf Nenno und Bertold Ummenhofer.Alle Kandidaten für den Gemeinderat und den Kreisrat stellten sich kurz vor und umrissen ihre Themenschwerpunkte. Wolfgang Berweck will der Stadtverwaltung weiter auf die Finger schauen. Er habe die Überstundenaffäre aufgedeckt. Es solle ehrlicher zugehen in der Verwaltung. Schuldenabbau, gute Infrastruktur auch in den kleinen Stadtbezirken sowie Unterstützung einer Jugend- und Kulturscheune und sinnvoller Ersatz für das Beethovenhaus sind weitere Themen, für die sich die Freien Wähler weiter einsetzen werden. (Text & Bild: Schwarzwälder Bote)

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