Samstag, 7. September 2013 | Freie Wähler mit Traktor unterwegs

Bericht: Karl-Henning Lichte
Fotos: Dagmar Heinrici

Besuch in den Teilorten von Villingen- Schwenningen

Erstmals mit dem Traktor unterwegs in die kleinen Stadtbezirke. E- Bikes waren nicht in ausreichender Zahl zu leihen. Also spannte Ernst Reiser seinen Bulldog vor den Hänger, platzierte Strohballen als Sitzbänke und lud die Damen und Herren von Vorstand und Fraktion ein, mit ihm über die Ortschaften zu fahren. Leider waren noch viele verhindert so blieb eine kleine Truppe übrig. Aber den Freien Wählern war es wichtig, gerade auch dieses Jahr die Belange der kleinen Ortschaften kennenzulernen und Ihre Interessen zu vertreten.

Traktorfahrt2013_Mittagspause_webUm 8 Uhr begann man in Herzogenweiler, dem kleinsten Ortsbezirk, Ortsvorsteher Wangler war noch in Urlaub also vertrat ihn Gerhard Blessing und begrüßte die Freien Wähler mit einem Sektfrühstück. Insgesamt ist man sehr zufrieden. Einige Bauplätze waren auf der Wunschliste. Internet funktioniert über Funk. Besondere Freude herrscht, dass im Gasthaus Hirschen nach längerer Pause wieder bewirtet wird und auch Übernachtungen registriert werden. Mit der Familie Bertsche vom Löwen in Brigachtal konnte die Lücke erfolgreich geschlossen werden.

Über holprige Straßen ging es nach Tannheim. In Tannheim war Helga Eilts wegen Krankheit verhindert. Man traf sich auf dem Vorplatz der Halle, der nun zur neuen Ortsmitte geworden war, man war stolz das das ELR Programm jetzt erfolgreich abgeschlossen war. Gerlinde Wehrle vertrat sie und erläuterte die Arbeiten an der Halle: neues Getränkelager und Stuhllager. Beim Baugebiet hat man weiter Kummer, nichts geht voran.
Am Rathaus von Pfaffenweiler erwartete uns Ortwin Nufer mit den Ortschaftsräten Sommer und Seiler und erläuterte dass das Baugebiet am Sportplatz langsam Realität wird. Die Schule stagniert mit 40 Schülern und die E-Schule ist noch nicht umgesiedelt.
In Rietheim traf man sich diesmal am Kindergarten. Gudrun Furtwängler zeigte stolz die neue Spiellandschaft die man durch Eigenarbeit und an gesparte Budgetmittel jetzt abschließen konnte. Die Schülerzahlen sind stabil dank des Essensangebotes und der durchgehenden Betreuung durch den Förderverein.

Bei Sonnenschein traf man sich vor dem Rathaus in Marbach mit Ortsvorsteherin Diana Kern- Epple und ihrem Vorgänger Rolf Effinger. Die Hauptsorgen waren gleich ersichtlich bzw. auch zu hören. Leider wurde eine Teilnahme am ELR Programm abgelehnt und somit fehlten auch die Mittel für 2 geplante Kreisel in der neuen Ortsmitte, der Verkehr ist gnadenlos, kaum gelingt es die Straße zu überqueren. Man hofft hier auf den nächsten Haushalt, das Baugebiet Melben entwickelt sich gut, die seit langem versprochene Brücke ist zurzeit kein Thema. Internetversorgung im allgemeinen gut, doch es gibt drei weiße Flecken, wo man auf die Stadtwerke hofft..

Mittagspause wie üblich zur Halbzeit auf dem Schwenninger Moos in der Waldeslust Gaststätte der FSV.

Traktorfahrt2013_Start_Herzogenweiler_webIn Mühlhausen ging es weiter. Herr Markstahler und sein Bezirksbeirat erwartete uns bei der Schule. Insgesamt erfreuliche Entwicklung. Der multifunktionale Raum in der ehemaligen Schule ist fertiggestellt und wird gut benutzt. Bei der Verbindungsstraße Tuningen – Mühlhausen besteht erheblicher Sanierungsbedarf, hier hofft man auf das ELR Programm.

Weigheim stand noch ganz im Zeichen des Jubiläums, Ortsvorsteherin Ursula Mosbacher und ihr Ortschaftsrat waren zufrieden 2 Jahre Arbeit hatten sich gelohnt, Breitbandinternet ausreichend. Die Justiz-Vollzugs-Anstalt sieht der Ortschaftsrat mehrheitlich als Vorteil für den Ort. Zuzug, das heißt mehr Einwohner und somit gute Entwicklungsmöglichkeiten auch für Kindergarten und Schule.

In Weilersbach Begrüßung durch Ortsvorsteherin Silke Lorke.
Insgesamt ist man zufrieden: Seit diesem Jahr Kindertagesbetreuung ab dem 1. Lebensjahr.
Das Baugebiet Glöckenberg ist gut angelaufen, betreutes Wohnen für ältere Mitbürger damit sie hier bleiben können. Internetversorgung gut, durch ELR Programm Verschönerung des Ortskerns geplant.

Und zum Schluss nach Obereschach und da man sich wieder um eine Stunde verspätet hatte, kam Ortsversteher Klaus Martin direkt zum Abschluss zum Käppele Baur. Das tolle Schulgebäude befindet sich in optimalen Zustand, doch insbesondere die Zahl der Grundschulkinder ist im Abnehmen. Auch für Obereschach gilt: Erschließung bezahlt auch nach 8 Jahren noch keine Gehwege, im Baugebiet Ob den Gärten gibt es noch Bauplätze.

Die Traktorfahrt der Freien Wähler durch die kleinen Stadtbezirke hat wiederum gezeigt, dass die Freien Wähler auch unabhängig von Kommunalwahlen sich für diese interessieren, überall wurden sie toll bewirtet und nahmen wichtige Informationen und Eindrücke mit.

docli

 


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