Dienstag 26. Februar 2013 | Besuch der Bickebergschule

Gespräch mit dem Rektor Hans-Joachim Bürner zum Thema „Gemeinschaftsschule“

Die Bickebergschule ist verantwortlich für gemeinsames Lernen und die Betreuung von zur Zeit 580 Schülerinnen und Schülern.
15 Freie Wähler wurden sehr freundlich von Herrn Rektor Bürner im Foyer der Schule empfangen und staunten gleich über das bunte, moderne und  flexible Mobiliar der Schule.

Bickebergschule1Herr Bürner startete mit einer Beamerpräsentation unter dem Motto “ Bickebergschule konkret“, die uns allen sehr professionell und schnell einen Eindruck und  einen Überblick über die vielfältigen Aufgaben und Themen der Gemeinschaftsschule ermöglichte.
Die Teilnehmer wurden im  wahrsten Sinne mit völlig neuen Wegen der Pädagogik konfrontiert, die in dieser Schulform erfolgreich praktiziert wird.
Die Bickebergschule ist eine Schule der offenen Türen und offenen Lernstraßen. Die Schüler lernen Teamarbeit und es entwickelt sich ein Wir-Gefühl.
„Wir sind täglich in Schwierigkeiten und haben Spaß dabei“ erklärte Herr Bürner. Zum Lernen gehört Selbsterfahrung und so werden Zielvereinbarungen mit den Schülern getroffen und Lerntagebücher geführt. Da es künftig weniger Kinder gibt, müssen alle besser gefördert werden. Schüler arbeiten in kleinen Gruppen, helfen sich gegenseitig und stellen dabei fest, dass sie so gemeinsam  vorwärtskommen  und außerdem die Lehrer entlasten. Schüler entwickeln sich zu selbstorganisierten und selbstverantwortlichen Menschen. Wichtig ist es, dass Schüler die Wirklichkeit erleben. Wer etwas will, findet Wege, wer etwas nicht will, findet Gründe. Bildungspartnerschaften z.B. mit der Musikakademie runden das Ganze ab.

Bickebergschule2 Es entstand ein toller Eindruck von einem sehr engagierten Miteinander von Schülern, Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern.
Auch zu aktuellem Thema „Sitzenbleiben“ gab es Antworten von Herrn Bürner.

 Er meint, dass die „Ziffern“ ihre  Bedeutung verlieren werden, da die Schüler ihre Beurteilung  anhand ihrer gesamten Persönlichkeit bekommen.
Zum Abschluss gab es noch einen sehr interessanten Rundgang durch die Räumlichkeiten, die alle eine hohe Flexibilität für ihre Nutzung zeigten.

Alle Teilnehmer waren der Meinung, dass sich seit der eigenen Schulzeit tatsächlich sehr, sehr viel geändert hat und sich auch noch weiterentwickeln wird. Vor allem wird das Konzept der Gemeinschaftsschule  am Beispiel der Bickebergschule ihren Platz in der künftigen Schullandschaft finden. So macht zur „Schule gehen“ tatsächlich Spaß war das Resümee der Vorsitzenden Heinrici als sie sich für die zweistündige Informationsveranstaltung bei Herrn Bürner mit dem obligatorischen Weinpräsent bedankte.

Bericht: Gabriele Warnke-Gauger


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